Wem wir helfen und was wir tun

Eine Straftat unmittelbar zu erleben, kann das eigene Leben schlagartig verändern. Das persönliche Sicherheitsgefühl ist fast immer nachhaltig erschüttert. Wut und Angst sind häufig die Folge – zurück bleibt ein Gefühl der Ausweglosigkeit. Vielfach kommen Symptome wie Schlaflosigkeit, Albträume, innere Unruhe hinzu. Für Zeug*innen einer Straftat ist eine bevorstehende Verhandlung und die damit verbundene Zeugenaussage oft extrem belastend. Zur Aufregung kann die Angst hinzu kommen, das Geschehen noch einmal durchleben zu müssen.
Die Opferhilfe Berlin e.V. steht Opfern oder Zeug*innen einer Straftat und deren Angehörigen in dieser kritischen Situation zur Seite. Wir unterstützen sie dabei, das Erlebte zu verarbeiten, zeigen ihnen die bestehenden Möglichkeiten und beraten sie zu sinnvollen nächsten Schritten – ganz gleich, ob Sie von Stalking, häuslicher Gewalt, Einbruch oder sonstiger Gewalt betroffen sind. Kinder und Jugendliche begleiten wir mit altersgerechten Methoden.
Unsere Beratung orientiert sich immer an den Bedürfnissen der Betroffenen. Sie können zwischen einem Berater oder einer Beraterin wählen. Gerade wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, mag es für Sie hilfreich sein, eine/n gleichgeschlechtlichen Ansprechpartner*in zu haben. Wir organisieren die Beratung ganz nach Wunsch als Einzel-, Paar- oder Familiengespräch. Bei Bedarf vermitteln wir Kontakte zu anderen Fachkräften, wie zum Beispiel auf Trauma spezialisierte Therapeut*innen oder Rechtsanwält*innen. Außerdem helfen wir bei notwendigen Formalitäten, wie bei Antragsstellungen.
Unsere Mitarbeiter*innen haben sich fachlich spezialisiert und arbeiten hauptberuflich bei uns. So können wir nicht nur unbürokratisch und schnell helfen, sondern auch hochprofessionell.